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Pilze im Oktober
🍄🍄🍄🍄🍄
Orangeroter Graustieltäubling
ESSBAR!🍴
RUSSULA DECOLORANS (SYN. RUSSULA DECOLORANS VAR. TENERA, RUSSULA RUBRICEPS, RUSSULA DECOLORANS VAR. ALBIDA, RUSSULA DECOLORANS
VAR. CICHORIATA, MYXACIUM DECOLORANS, AGARICUS DECOLORANS, RUSSULA DECOLORANS VAR. RUBRICEPS, RUSSULA DECOLORANS VAR. CINNAMOMEA)
Geruch: Neutral.
Geschmack: Mild, leicht schärflich.
Hut: 3-11 (13) cm, gelborange, ocker-gelborange, dunkelorangerot, ziegelrot, kupferfarben.
Fleisch: Weiß, fest, nach Anschnitt zuerst rötend, später grauend.
Stiel: 3-11 (13) cm hoch, 1-2 (3,5) cm Ø dick, weiß, bei Verletzung oder Druck zuerst rötend, später grauend.
Lamellen: Weißlich, hellocker, mit gelber Schneide, bei Verletzung zuerst rötend, später grauend.
Sporenpulverfarbe: Hellocker, dunkelcreme (8,4-13,5 x 6,7-10 µm, elliptisch, mit isolierten grobstacheligen, bis zu 1,5 µm hohen Warzen, oft verbunden mit feinen Linien, Basidien 50-65 x 12-18 µm, mit je vier Sterigmen, keulig, Cheilozystiden 60-100 x 10-12 µm, spindelförmig, Pleurozystiden 70-110 x 7-17 µm, spindelförmig, Hymenialzystiden 72-120 x 10-15 µm, Hutdeckschicht mit stumpfen, schlanken Haaren, Pileozystiden 5-9 µm breit, keulig, oft mit kurzen Endgliedern. Alle Zystiden mit Sulfobenzaldehyd + grauschwarz verfärbend).
Vorkommen: Nadelwald, Torfmoore, im Flachland fehlend, gern bei Kiefer, Tanne, Fichte, Symbiosepilz wie alle Täublinge, Sommer bis Herbst.
Gattung: Täublinge (Untersektion Russula subsect. DECOLORANTES = Graustieltäublinge alle mild und essbar).
Verwechslungsgefahr: Gelbe Graustieltäubling, Apfeltäubling, Weinroter Graustieltäubling, Blutroter Täubling, Flammenstieltäubling, Goldtäubling, Speitäubling, Honigtäubling, Orangetäubling.
Bemerkung: Vor allem der Gelbe Graustieltäubling kann oft so ähnlich sein, dass eine Unterscheidung oft nur mikroskopisch möglich ist! Dieser ist ebenso essbar und schmackhaft.
Chemische Reaktionen: Eisen (II)-sulfat (FeSO4) hell graurosa, Guajak blaugrün, mit Phenol (Karbolsäure) weinbraun, Formol rosa.
Besonderheit: Das Grauen der Stielrinde ist unverkennbar.
Kommentar: Kostversuch auf „MILD“ kann vermieden werden. Bei Verdacht auf Graustieltäublinge (die alle essbar sind) sollte wie folgt verfahren werden: Schon im Wald nach dem Sammeln, Stiel mit Fingernagel einritzen, spätestens nach 15 Min. färbt sich die Fläche rötlich. Ein weiteres grauen (schwärzen) geschieht nach weiteren 1-2 Stunden.
Bemerkung: Täublinge, die nicht scharf oder bitter sind oder im Hals kratzen, sind alle essbar.
Relativer Speisewert: Speisepilz; Relative Wertigkeit 1
Bildquelle YouTube: Pilzwelten
Textquelle: https://www.123pilzsuche.de/daten/details/OrangGraustieltaeub.htm
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