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,,Gefährliche Onlineschnäppchen: Shein und Temu mit giftigem Schmuck, Spielzeug und Elektronik
Stiftung Warentest hat 162 Produkte von Shein und Temu getestet und festgestellt, dass über zwei Drittel die EU-Sicherheitsanforderungen nicht erfüllen. Besonders gefährlich sind Schmuck mit krebserregendem Cadmium, Babyspielzeug mit Formaldehyd und USB-Ladegeräte, die überhitzen.
In Kürze:
-Viele Shein- und Temu-Produkte verletzen EU-Sicherheitsstandards.
-Shein ruft gefährliche Produkte zurück, Temu reagiert kaum.
-Frankreich droht mit Shein-Website-Verbot wegen illegaler Produkte.
Die meisten Produkte auf den chinesischen Plattformen Temu und Shein sind extrem billig. Eine Halskette kostet 87 Cent, ein USB-Ladegerät 2,51 Euro. Solche Preise verlocken weltweit, auch in Deutschland, immer mehr Menschen zum Kauf. Dabei wird selten hinterfragt, wer diese Ware unter welchen Bedingungen produziert und ob sie überhaupt sicher ist.
Shein ist vor allem als Modehändler bekannt, gehört mittlerweile jedoch zu den größten Onlineplattformen in Deutschland. Laut der Studie „E-Commerce Markt Deutschland 2025“ erreichte das Unternehmen mit 1,1 Milliarden Euro Umsatz Platz 7 unter den Top 10. Temu, das ausschließlich Produkte von Drittanbietern vertreibt, liegt mit 3,4 Milliarden Euro sogar auf Platz 5.
Schmuck: Entsorgen statt zurücksenden
Doch der Erfolg der chinesischen Billiganbieter hat einen hohen Preis – und der lässt sich nicht in Euro beziffern. So fanden Tester bei einer goldfarbenen Halskette von Shein mit Kirschanhängern ein massives Gesundheitsrisiko. Der Schmuck überschritt den EU-Grenzwert für das giftige Schwermetall Cadmium um das 8.500-Fache. Cadmium gilt als krebserregend und kann schwere Schäden an Nieren und Knochen verursachen.
Der in der EU zulässige Grenzwert für Schmuck liegt bei 0,01 Prozent des Gewichts eines Schmuckstücks, erklärt Stiftung Warentest und bietet auf seiner Website eine Liste der bemängelten Produkte an. Die Tester raten, falls diese Produkte gekauft wurden, diese nicht zu nutzen, sondern „zu entsorgen“.
Spielzeug mit Formaldehyd, USB-Ladeteile überhitzt
Auch bei Kinderspielzeug fand Stiftung Warentest gravierende Mängel. In Babyprodukten von Temu wurde eine deutlich erhöhte Menge des Schadstoffs Formaldehyd nachgewiesen. Von 54 getesteten Spielwaren beider Anbieter waren 53 falsch gekennzeichnet, 30 hatten zusätzlich mechanische Defekte.
Noch problematischer fiel der Elektroniktest aus. 51 von 54 Artikeln wiesen mechanische Mängel auf, 17 davon auch elektrische. Besonders kritisch waren USB-Ladegeräte. 52 von 54 Modellen erfüllten weder die EU-Sicherheitsanforderungen noch die Vorgaben zur Haltbarkeit.
Bei Shein überhitzten zehn von 27 Ladegeräten im normalen Gebrauch auf bis zu 88 Grad – erlaubt sind nur 77 Grad. Zudem verbogen sich Stecker im Falltest so stark, dass sie nicht mehr in eine Steckdose passten. Stiftung Warentest rät in diesen Fällen ausdrücklich zur Entsorgung.
..."
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ℹ️ Hinweis: Diese Inhalte dienen nur der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung. Bitte wende Dich bei gesundheitlichen Fragen an einen Arzt oder Heilpraktiker.
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