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Forwarded from Sören Schlesiger (Sören)
Mein kleiner politischer Wochenrückblick.

Nein, hier wird es nicht um Thüringen und die AfD gehen, dazu wurde schon vieles geschrieben und gesagt.

Außer eines vielleicht; gerade Thüringen zeigt, dass es die AfD nicht schaffen kann, in welcher Form auch immer.
Dies schaffen noch nicht einmal mehr die Blockparteien, wie an der CSU in Bayern zu sehen ist.

Auch ist es mir nur ein paar wenige Zeilen wert, was nun in Sachsen passiert - wie es scheint ist eine Regierungsbildung in Sachsen doch schwieriger, als von Kretschmer gedacht und mir soll es recht sein.
Ich freue mich über die schlaflosen Nächte in Dresden.
Schlaflos, der richtige Ausdruck, denn im Gegensatz zu zum Beispiel Thüringen, hat Kretschmer nur vier Wochen Zeit, eine Regierung zu stellen, ansonsten muß dieser Neuwahlen ansetzen - mir soll es recht sein, zeigt dies doch am Besten die Disfunktionalität von diesem ganzen Theater.

Mehr gibt es für mich auch zu Sachsen und Thüringen nicht zu berichten.

Also schauen wir uns den Bund an und einige Fakten, die wahrscheinlich vielen nicht so klar sind;

"Applaus", mein Armes Deutschland.
Olaf Scholz hat verstanden, wo er mehr Punkten muss, um vielleicht Chancen zu haben, kommendes Jahr wiedergewählt werden zu können, in leider armer Manier "nach mir die Sintflut" geht es um die 21 Millionen Rentner in Deutschland, logisch vornehmlich in den alten Bundesländern.

Aller benötigt es dafür etwas Geld, um entsprechende Schichten zufrieden zu stellen.
Wie das der Bund bekommt, in dem man alles noch mehr verschlimmbessert, weiter empfindlichen Infrastruktur und Firmen verscherbelt - nur um für ein Jahr eine Wählerschicht etwas zufrieden stellen zu können, allerdings dafür mit Folgen für die Ewigkeit und noch größerer Abhängigkeit vom Ausland.

Dabei zusätzlich eine Frage; was machen eigentlich die Etablierten in der "großen" Politik, wenn diese nichts mehr verschachern können?

Schauen wir uns einmal an, was nun wieder verscherbelt wird;

- Schenker wird an DSV verscherbelt
Um die fehlenden Milliarden zusammenzukratzen, wird verkauft, was das Zeug hält. 14,3 Milliarden sollen von der dänischen DSV an die deutsche Logistiktochter Schenker fließen. Der einzige Gewinnbringer für den Staatskonzern Deutsche Bahn. Doch es gibt zwei Probleme: DSV ist bekannt dafür, massiv Arbeitsplätze abzubauen. Und DB Schenker wickelt in Deutschland die ganze Militär Logistik ab.
Ob dies nun so gesund ist, wenn nun DB Schenker zur DSV gehört, mehr als fraglich.


- Commerzbank geht an Unicredit

Jörg Kukies ist ein erfahrener Investmentbanker, früher bei Goldman Sachs. Der Staatssekretär gilt als wichtigster Wirtschaftsmann im Kanzleramt, auch beim Paketverkauf der Commerzbank-Aktien hatte er seine Finger im Spiel.
Und dieser "Experte" und Scholz-Vertraute hat sich von der Unicredit überraschen lassen? 
Dem wäre so, als wenn man einen Polizisten sieht, der mit seinem Privatwagen bei Rot über die Ampel fährt und sich wundert, dass er das nicht darf – für wen wäre das glaubwürdig?
Oder Olaf Scholz? Der Kanzler ist mit allen Finanz-Wassern gewaschen, er kennt sich sogar mit Cum Ex aus. Sehr gut sogar, auch wenn er in den wichtigen Momenten ein paar Erinnerungslücken hat.
Die Regierung würde die Commerzbank-Aktien lieber heute als morgen verscherbeln, aber der Widerstand wird gerade ziemlich groß. Das kann der Kanzler auch nicht gebrauchen. Vielleicht braucht es eine Sperrminorität der Deutschen Bank oder einen anderen weißen Ritter. Weißer Ritter? So wird an der Börse ein Unternehmen genannt, das bei einer geplanten feindlichen Übernahme dem Übernahmekandidaten (hier Commerzbank) zur Seite steht.
Aber auch hier gilt wie beim DSV: Die Unicredit hat bei der HVB gezeigt, dass sie einen langen Atem hat und am Ende rund zwei Drittel der Belegschaft abgebaut hat.
Die Übernahmeschlacht wird spannend bleiben, denn die Inkompetenz der Bundesregierung in allen Wirtschafts- und Finanzfragen würde bei einem schnellen Verkauf noch deutlicher zu Tage treten.

- der nächste Punkt, Heils "sichere" Rentenreform
👍524🤮2👎1



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Mein kleiner politischer Wochenrückblick.

Nein, hier wird es nicht um Thüringen und die AfD gehen, dazu wurde schon vieles geschrieben und gesagt.

Außer eines vielleicht; gerade Thüringen zeigt, dass es die AfD nicht schaffen kann, in welcher Form auch immer.
Dies schaffen noch nicht einmal mehr die Blockparteien, wie an der CSU in Bayern zu sehen ist.

Auch ist es mir nur ein paar wenige Zeilen wert, was nun in Sachsen passiert - wie es scheint ist eine Regierungsbildung in Sachsen doch schwieriger, als von Kretschmer gedacht und mir soll es recht sein.
Ich freue mich über die schlaflosen Nächte in Dresden.
Schlaflos, der richtige Ausdruck, denn im Gegensatz zu zum Beispiel Thüringen, hat Kretschmer nur vier Wochen Zeit, eine Regierung zu stellen, ansonsten muß dieser Neuwahlen ansetzen - mir soll es recht sein, zeigt dies doch am Besten die Disfunktionalität von diesem ganzen Theater.

Mehr gibt es für mich auch zu Sachsen und Thüringen nicht zu berichten.

Also schauen wir uns den Bund an und einige Fakten, die wahrscheinlich vielen nicht so klar sind;

"Applaus", mein Armes Deutschland.
Olaf Scholz hat verstanden, wo er mehr Punkten muss, um vielleicht Chancen zu haben, kommendes Jahr wiedergewählt werden zu können, in leider armer Manier "nach mir die Sintflut" geht es um die 21 Millionen Rentner in Deutschland, logisch vornehmlich in den alten Bundesländern.

Aller benötigt es dafür etwas Geld, um entsprechende Schichten zufrieden zu stellen.
Wie das der Bund bekommt, in dem man alles noch mehr verschlimmbessert, weiter empfindlichen Infrastruktur und Firmen verscherbelt - nur um für ein Jahr eine Wählerschicht etwas zufrieden stellen zu können, allerdings dafür mit Folgen für die Ewigkeit und noch größerer Abhängigkeit vom Ausland.

Dabei zusätzlich eine Frage; was machen eigentlich die Etablierten in der "großen" Politik, wenn diese nichts mehr verschachern können?

Schauen wir uns einmal an, was nun wieder verscherbelt wird;

- Schenker wird an DSV verscherbelt
Um die fehlenden Milliarden zusammenzukratzen, wird verkauft, was das Zeug hält. 14,3 Milliarden sollen von der dänischen DSV an die deutsche Logistiktochter Schenker fließen. Der einzige Gewinnbringer für den Staatskonzern Deutsche Bahn. Doch es gibt zwei Probleme: DSV ist bekannt dafür, massiv Arbeitsplätze abzubauen. Und DB Schenker wickelt in Deutschland die ganze Militär Logistik ab.
Ob dies nun so gesund ist, wenn nun DB Schenker zur DSV gehört, mehr als fraglich.


- Commerzbank geht an Unicredit

Jörg Kukies ist ein erfahrener Investmentbanker, früher bei Goldman Sachs. Der Staatssekretär gilt als wichtigster Wirtschaftsmann im Kanzleramt, auch beim Paketverkauf der Commerzbank-Aktien hatte er seine Finger im Spiel.
Und dieser "Experte" und Scholz-Vertraute hat sich von der Unicredit überraschen lassen? 
Dem wäre so, als wenn man einen Polizisten sieht, der mit seinem Privatwagen bei Rot über die Ampel fährt und sich wundert, dass er das nicht darf – für wen wäre das glaubwürdig?
Oder Olaf Scholz? Der Kanzler ist mit allen Finanz-Wassern gewaschen, er kennt sich sogar mit Cum Ex aus. Sehr gut sogar, auch wenn er in den wichtigen Momenten ein paar Erinnerungslücken hat.
Die Regierung würde die Commerzbank-Aktien lieber heute als morgen verscherbeln, aber der Widerstand wird gerade ziemlich groß. Das kann der Kanzler auch nicht gebrauchen. Vielleicht braucht es eine Sperrminorität der Deutschen Bank oder einen anderen weißen Ritter. Weißer Ritter? So wird an der Börse ein Unternehmen genannt, das bei einer geplanten feindlichen Übernahme dem Übernahmekandidaten (hier Commerzbank) zur Seite steht.
Aber auch hier gilt wie beim DSV: Die Unicredit hat bei der HVB gezeigt, dass sie einen langen Atem hat und am Ende rund zwei Drittel der Belegschaft abgebaut hat.
Die Übernahmeschlacht wird spannend bleiben, denn die Inkompetenz der Bundesregierung in allen Wirtschafts- und Finanzfragen würde bei einem schnellen Verkauf noch deutlicher zu Tage treten.

- der nächste Punkt, Heils "sichere" Rentenreform

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In the past, it was noticed that through bulk SMSes, investors were induced to invest in or purchase the stocks of certain listed companies. The next bit isn’t clear, but Durov reportedly claimed that his resignation, dated March 21st, was an April Fools’ prank. TechCrunch implies that it was a matter of principle, but it’s hard to be clear on the wheres, whos and whys. Similarly, on April 17th, the Moscow Times quoted Durov as saying that he quit the company after being pressured to reveal account details about Ukrainians protesting the then-president Viktor Yanukovych. Since its launch in 2013, Telegram has grown from a simple messaging app to a broadcast network. Its user base isn’t as vast as WhatsApp’s, and its broadcast platform is a fraction the size of Twitter, but it’s nonetheless showing its use. While Telegram has been embroiled in controversy for much of its life, it has become a vital source of communication during the invasion of Ukraine. But, if all of this is new to you, let us explain, dear friends, what on Earth a Telegram is meant to be, and why you should, or should not, need to care. In a message on his Telegram channel recently recounting the episode, Durov wrote: "I lost my company and my home, but would do it again – without hesitation." I want a secure messaging app, should I use Telegram?
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