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Notiz zur H1B-Debatte & ihrer Rezeption in Deutschland

Es ist mir unverständlich, wie sich Leute, die gegen Trump waren, jetzt bestätigt fühlen. Mit Kamala gäbe es nicht mal eine Debatte um legale Migration von "Fachkräften", sondern eine um die illegale Invasion der Südgrenze.

Viele übersehen: Die notwendige und überfällige Debatte über Nutzen und Nachteil von Arbeitsvisa stellt die Beendigung der illegalen Migration als absolutes Minimum außer Streit.

Die thematische Frontlinie hat sich eindeutig nach rechts verschoben, und das wäre bei einem Sieg von Kamala nie möglich gewesen. Das reicht natürlich noch lange nicht, hier müssen wir nachsetzen, aber dazu braucht es die richtige Geisteshaltung!

Mir kommt dagegen vor, dass manche sich mit einem Geist der Niederlage abgefunden haben. Es wird immer weniger rational analysiert. Es geht eher um emotionale Bestätigung, binnenrechte "Gotchas", und das Ablassen von Frust.

Die Lage ist natürlich nicht optimal, falsche Hoffnungen sind fehl am Platz (und längst nicht so verbreitet bei uns, Remigrationsrealisten, wie manche meinen).
Deswegen aber eine "defätistische Fundamentalopposition" zu kultivieren , oder gar akzelerationistsch zu argumentieren, ist meiner Meinung nach nicht seriös.

Man muss jeden Zentimeter Meinungsspielraum nutzen, um jeden Meter Grenzzaun und jede Abschiebung zu ringen, jede Stunde relativer Meinungsfreiheit ausnutzen, um metapolitische Macht zu akkumulieren.

Es braucht dazu eine grundlegend positive Haltung, die das noch nicht aktivierte Potenzial in den Fokus nimmt. Sich deprimiert, ständig auf Makel zu fixieren, deshalb jede reale Option abzulehnen und insgeheim auf einen Zusammenbruch oder eine geopolitische Wende zu hoffen, ist nicht motivierend und hilft uns nicht dabei, unsere reale Macht zu steigern.

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Es ist mir unverständlich, wie sich Leute, die gegen Trump waren, jetzt bestätigt fühlen. Mit Kamala gäbe es nicht mal eine Debatte um legale Migration von "Fachkräften", sondern eine um die illegale Invasion der Südgrenze.

Viele übersehen: Die notwendige und überfällige Debatte über Nutzen und Nachteil von Arbeitsvisa stellt die Beendigung der illegalen Migration als absolutes Minimum außer Streit.

Die thematische Frontlinie hat sich eindeutig nach rechts verschoben, und das wäre bei einem Sieg von Kamala nie möglich gewesen. Das reicht natürlich noch lange nicht, hier müssen wir nachsetzen, aber dazu braucht es die richtige Geisteshaltung!

Mir kommt dagegen vor, dass manche sich mit einem Geist der Niederlage abgefunden haben. Es wird immer weniger rational analysiert. Es geht eher um emotionale Bestätigung, binnenrechte "Gotchas", und das Ablassen von Frust.

Die Lage ist natürlich nicht optimal, falsche Hoffnungen sind fehl am Platz (und längst nicht so verbreitet bei uns, Remigrationsrealisten, wie manche meinen).
Deswegen aber eine "defätistische Fundamentalopposition" zu kultivieren , oder gar akzelerationistsch zu argumentieren, ist meiner Meinung nach nicht seriös.

Man muss jeden Zentimeter Meinungsspielraum nutzen, um jeden Meter Grenzzaun und jede Abschiebung zu ringen, jede Stunde relativer Meinungsfreiheit ausnutzen, um metapolitische Macht zu akkumulieren.

Es braucht dazu eine grundlegend positive Haltung, die das noch nicht aktivierte Potenzial in den Fokus nimmt. Sich deprimiert, ständig auf Makel zu fixieren, deshalb jede reale Option abzulehnen und insgeheim auf einen Zusammenbruch oder eine geopolitische Wende zu hoffen, ist nicht motivierend und hilft uns nicht dabei, unsere reale Macht zu steigern.

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BY 🔵 Martin Sellner [TELEGRAMELITE]


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But because group chats and the channel features are not end-to-end encrypted, Galperin said user privacy is potentially under threat. The account, "War on Fakes," was created on February 24, the same day Russian President Vladimir Putin announced a "special military operation" and troops began invading Ukraine. The page is rife with disinformation, according to The Atlantic Council's Digital Forensic Research Lab, which studies digital extremism and published a report examining the channel. "We as Ukrainians believe that the truth is on our side, whether it's truth that you're proclaiming about the war and everything else, why would you want to hide it?," he said. Russians and Ukrainians are both prolific users of Telegram. They rely on the app for channels that act as newsfeeds, group chats (both public and private), and one-to-one communication. Since the Russian invasion of Ukraine, Telegram has remained an important lifeline for both Russians and Ukrainians, as a way of staying aware of the latest news and keeping in touch with loved ones. For example, WhatsApp restricted the number of times a user could forward something, and developed automated systems that detect and flag objectionable content.
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